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Review: New Orleans Saints @ Minnesota Vikings (28.10.2018)

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Review: New Orleans Saints @ Minnesota Vikings

1st– Quarter

In week 8 stand für die Minnesota Vikings das Heimspiel gegen die New Orleans Saints an. Das Team um Quarterback Drew Brees hatte noch eine Rechnung offen, nachdem die Vikings am 14. Januar 2018 in der Divisional Round das Minneapolis Miracle schafften und innerhalb der letzten 10 Sekunden den 23:24 Rückstand dank eines 61-Yard-Touchdowns von Stefon Diggs, in einen 29:24 Sieg umwandelten und somit in das Championship Game einzogen.

Nachdem Kickoff der Vikings und dem anschließenden Return der Saints, starteten die Saints den ersten Drive an der eigenen 19-yd-line. Bereits nach einer Minute und 41 Sekunden, wurde durch die Vikings der Call der unparteiischen gechallenged. Diese blieben allerdings dabei, dass der Pass auf Wide Reciever Michael Thomas nicht um einen „Incomplete Pass“ handelt. Nach insgesamt gerade mal 4 Minuten und 27 Sekunden, kamen die Saints durch Alvin Kamara zum Touchdown. Auch der Point after Touchdown war erfolgreich.

Während des ersten Drives der Vikings, zeigte Adam Thielen auf besondere Weise sein Können, indem er um seinen Gegenspieler, Cornerback P.J. Williams herumgriff und den Ball hinter dessen Kopf fing. Der wenige Minuten später folgende Touchdownpass in die Endzone auf Kyle Rudolph wurde zwar als incomplete gewertet, da Rudolph minimal Out of Bounds stand, jedoch führte der nächste Pass auf Stefon Diggs zum Touchdown. Durch den anschließenden Point after Touchdown glichen die Vikings zum 7:7 aus.

Den nächsten Drive mussten die Saints bereits nach gerade mal zwei Minuten und 14 Sekunden wieder mit einem Punt hergeben, da sie in diesem Drive kein einziges 1st Down erzielen konnten. Den anschließenden Puntreturn trugen die Vikings bis zur eigenen 20-yd-line.

Während des zweiten Drives der Vikings, endete das erste Quarter mit 7:7.

2nd-Quarter

Eine Passinterference im 3rd-Down, führte zu einem neuen 1st-Down für die Vikings an der 1-yd-line. Latavius Murray vollendete zum erneuten Touchdown für die Vikings. Der Point after Touchdown führte allerdings nicht zum Erfolg, sodass es 13:7 für die Vikings stand.

Den Kickoff-return trugen die Saints bis an die 33-yd-line. Zwar dauerte der Drive der Saints ganze vier Minuten und 30 Sekunden, allerdings mussten sie sich mit einem 52-yd-Fieldgoal begnügen. Die Saints verkürzten somit auf 13:10.

Aufgrund eines 10-yd-Penalty brachte der folgende Drive der Vikings keinen Erfolg, da den Vikings neun Yards zum neuen 1st-Down fehlten. Daher blieb Minnesota keine andere Wahl, als den Ball zu punten. Der Puntreturn der Saints endete an der 33-yd-line.

Zwar gelang Smith gegen Drew Brees eine Interception, allerdings verlor Thielen im folgenden Drive an der 13-yd-line, somit kurz vor der Endzone, den Ball. Der Fumble führte zu einem enormen Run der Saints. Dieser wurde noch durch eine 15-yd-Strafe „verbessert“. New Orleans spielte „No Huddle“ und konnte somit nach nur 27 Sekunden und zwei Plays, durch Kamara einen weiteren Touchdown erzielen. Auch die 5-yd-Strafe beim Point after Touchdown, False Start von der Nr. 49, Zach Wood, hinderte New Orleans nicht am Extrapunkt.

Zwar bekam die Offense der Vikings noch vor der Pause die Chance, einen weiteren Drive an der eigenen 25-yd-line zu starten, die 30 Sekunden ließen sie aber verstreichen.

Zur Halbzeit lagen die Vikings somit 13:17 zurück.

3rd-Quarter

Das Dritte Quarter begannen die Vikings, mit einem Touchback. Hierbei gelang es ihnen aber nicht, etwas Zählbares aufs Board zu bringen. Zwar konnten die Vikings zunächst ein neues 1st-Down ergattern, allerdings kamen sie danach bis einschließlich zum 3rd-Down nicht dazu, ein neues 1st-Downn zu erzielen. Den vierten Versuch spielten sie aus. Da es aber nur zu einem Incomplete Pass reichte, bekamen die Saints innerhalb der Hälfte der Vikings den Ball an der 45-yd-line.

Um keinen Quarterback-Sack zu kassieren, warf Brees den Ball weg. Dies wurde als Intentional Grounding gewertet. Der anschließende Fieldgoalversuch führte aber zu drei weiteren Punkten für die Saints, die ihre Führung zum 13:20 ausbauen konnten.

Minnesotas anschließender Drive schien sehr schnell wieder verloren zu gehen. Nach einem Touchback, bekamen die Vikings den Ball an der 25-yd-line. Kirk Cousins verlor den Ball allerdings sehr schnell. Fumble. Nach der Official Review wurde der Fumble allerdings in einen Quarterback-Sack geändert, da Cousins den Boden bereits mit seinem Knie berührt hatte, als er den Ball verlor. Somit gab es lediglich einen Raumverlust von 2-yd. Kurze Zeit später verloren die Vikings den Ball aber an der 45-yd-line durch eine Interception. P.J. Williams trug den Ball direkt in die Endzone. Touchdown. Da auch der Extrapunkt erfolgreich war, gingen die Saints nun mit 13:27 in Führung.

Den anschließenden Kickreturn trugen die Vikings bis zur 20-yd-line. Durch den Sack im 3rd-Down gegen Cousins, blieb erneut keine andere Wahl, als den Ball zu punten. New Orleans entschied sich gegen einen Return und zeigte einen Fair Catch an, sodass sie an der eigenen 16-yd-line den neuen Drive starten konnten.

4th-Quarter

Zwar gelang den Saints kein erneuter Touchdown, allerdings konnten sie zumindest den 42-yd-Fieldgoalversuch erfolgreich ausführen, sodass sie ihre Führung zu einem Three-Point-Game, auf 13:30, ausbauen konnten.

Im Anschließenden Drive lief es dann etwas besser für die Vikings. Zwar konnte die Nr. 92 der Saints, Marcus Davenport, erfolgreich einen Quarterback-Sack anbringen, dies hinderte Cousins und Thielen aber nicht daran, im 3rd-Down ein neues 1st-Down herauszuholen. Kurz vor der Endzone sorgte New Orleans´ Nr. 25, Eli Apple, mit einer Passinterference dafür, dass die Vikings den Ball an der 6-yd-line bekamen. Der anschließende erste Versuch führte aber beinahe zu einer Interception in der Endzone der Vikings. Im zweiten Versuch warf Cousins auf Treadwell der den Pass fing sodass nur noch ein Yard zu überwinden war. Der dritte Versuch blieb ohne Erfolg. Im vierten Versuch warf Cousins einen Pass auf Thielen. Dieser fing den Ball und vollendete zum Touchdown. Da auch der Point after Touchdown von Dan Bailey verwandelt wurde, verkürzten die Vikings auf 20:30.

Es blieben noch vier Minuten und 26 Sekunden. Schafften die Vikings vielleicht doch noch ein erneutes „Minneapolis Miracle“?

Da der Ball an der 43-yd-line, innerhalb der Hälfte der Saints, Out of Bounds gekickt wurde, ohne, dass er berührt wurde, ging es dort für die Saints weiter. Zwar wurde Brees beim 3rd-Down gesackt, sodass die Saints den Ball punten mussten und die Vikings den Ball nochmal per Fair Catch an der 9-yd-line bekamen, allerdings änderte dies nichts mehr. Ein Time-Out konnte nicht mehr genommen werden, da sämtliche Time-Outs von den Vikings bereits vor der Two-minute-warning genommen worden sind.

Die Saints gewannen das Spiel in Minnesota mit 30:20, sodass es für die Vikings nun 4:3:1 steht.

Gesamtbetrachtung

Im Großen und Ganzen lässt sich festhalten, dass die Vikings das Spiel auch, wenn nicht sogar nur, aufgrund vieler Fehler verloren haben. Besonders sind da der Ballverlust von Thielen, kurz vor der Endzone, als auch die Interception, welche direkt zum gegnerischen Touchdown geführt hat, hervorzuheben.

Insgesamt haben die Saints für ihre Touchdowns, wenn man den Touchdown, den sie per Interception erzielt haben, unbeachtet lässt, 99 Yards, innerhalb von 10 plays, in einer Zeit von 4:54 benötigt, um zwei Touchdowns zu erzielen, während die Vikings für drei Touchdowns 246 Yards durch 33 plays, in einer Zeit von 16:31 Minuten erzielt haben.

Da sie pro Touchdown mehr Yards überwunden haben, lässt es hoffen, dass, sofern die Fehlerquellen abgestellt werden, in den nächsten Spielen Siege hervorbringen. Dass sie im Schnitt 82 Yards pro Touchdown überwunden haben und pro Touchdown im Schnitt etwa 5,5 Minuten vergingen, zeigt, dass sie in der Lage sind, große Strecken zu überwinden und dabei die Offense des Gegners möglichst lange vom Spiel fernzuhalten.

Auch dass Adam Thielen zum achten Mal in Folge mehr als 100 Yards pro Spiel erzielt hat und damit einen Rekord aufgestellt hat, zeigt, wie stark die Offense eigentlich ist und dass die Vikings ein viel Höheres Potenzial haben, als sie zur Zeit teilweise zeigen.

SKOL

(Quelle: Livegame und im Bezug auf die 100+ Yards für Thielen: Social Media Auftritt Vikings)

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