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Position Ranking: Wide Receiver

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Sven:

1. Jaylen Waddle

2. Ja’Marr Chase

3. Devonta Smith

4. Rashod Bateman

5. Dyami Brown

Analyse:

Für mich trennen nur Nuancen die besten drei Receiver in diesem Draft. Jaylen Waddle kreiert aus meiner Sicht am meisten Separation der Top-Drei Pass Catcher und bekommt deswegen den Platz an der Sonne in meinem Ranking. Seine ganz besondere Athletik und seine Beschleunigung haben mich teilweise mit offenem Mund zurückgelassen. Dazu kommen hervorragende Cuts in seinen Routen, die gegnerische Verteidiger chancenlos zurücklassen.

Mein größter Unsicherheitsfaktor bei Ja’Marr Chase ist seine geringe Sample Size am College. Er hatte nur eine überragende Saison mit Joe Burrow und Joe Brady, wählte 2020 den Opt-Out. In jener Saison zeigte Chase aber ein unglaubliches Talent, eine extrem physische Spielweise und elitäres Route-Running. Wenn er an die Form anknüpfen kann, ist er ein klarer Nummer-Eins-Receiver in der NFL.

Gerade einmal 170 Pfund bringt Devonta Smith auf die Waage. Für mich ist das Grund genug, den sehr athletischen und mit hervorragenden Ball-Skills gesegneten Receiver nur auf Rang drei in meinem Ranking zu platzieren. Am College ist er mit seinen Fähigkeiten sehr gut zurechtgekommen und der Großteil seines Skill-Sets dürfte auch in der NFL funktionieren. Allerdings habe ich große Fragezeichen wegen seiner Physis und der damit verbundenen Fähigkeit, mit physischen Cornerbacks in der NFL mithalten zu können.

Als Minnesota Golden Gophers-Fan muss ich Batemen einfach auf Platz vier setzen. Seine Route-Running hebt ihn von den anderen Prospects ab, auch wenn er athletisch noch Luft nach oben hat. Ich liebe seine Nuancen beim Laufen seiner Routen. Doch seine fehlende Explosivität nach dem Catch könnte ihn in manchen NFL-Schemes limitieren.

Dyami Brown ist in der großen Gruppe der Receiver nach den Top-Vier für mich das sicherste Prospect. Sein großer Pluspunkt ist seine Fähigkeit, dank seiner herausragenden Athletik und seinem nuancierten Route-Running Separation zu kreieren. Ausbaufähig ist dagegen seine Catch-Ability bei tiefen Pässen.

Jonas:

1. Jaylen Waddle

2. Devonta Smith

3. Ja’Marr Chase

4. Rashod Bateman

5. Elijah Moore

Analyse:

Dass der Draft die NFL in drei aufeinanderfolgenden Jahren mit derartig guten Klassen auf einer Position versorgt, ist selten. An der Spitze der diesjährigen Klasse steht Speedster Jaylen Waddle. Zusätzlich zu seiner extremen Geschwindigkeit kann er ohne Tempo zu verlieren scharfe Cuts schlagen. Vielen anderen sehr schnellen Receivern fällt das schwer. Auch am Catch Point ist Waddle erstaunlich stark. Mit seinen athletischen Anlagen kann der ehemalige Crimson Tide Receiver Defenses in jedem Play beeinflussen, selbst er nicht den Ball erhält.

Devonta Smith ist durch seine schmale Statur eine echte Ausnahme. Der Heisman-Trophy-Gewinner ist ein sehr guter Route Runner mit einem ausgeprägten Gespür für Löcher in Zone Coverages. Auch nach dem Catch ist er eine Waffe. Er versteht es, die Pursuit Winkel von Defendern zu zerstören. Obwohl er natürlich erst mal zeigen muss, dass er es mit seiner Statur auch in der NFL kann, sollte man nicht unterschätzen wie physisch Smith am Catch Point spielt.

Der beste klassische X-Receiver in diesem Jahr ist Ja’Marr Chase. Besonders am Catch Point ist er unglaublich dominant. Mit späten Adjustments verschafft Chase sich oft kurz vor dem Catch nochmal zusätzlichen Raum. Auch sein Armeinsatz auf der Route und direkt vor dem Catch ist beeindruckend. Allerdings muss Chase noch lernen, dass er in der NFL nicht nur mit seiner Physis gewinnen kann. Wenn Cornerbacks seiner Physis standhalten konnten, blieb Chase manchmal noch einen Plan-B schuldig (z.B. Mississippi State 2019).

Auch Bateman ist ein X-Receiver, obwohl er von den Gophers im Jahr 2020 zunehmend in die Slot-Rolle von Tyler Johnson gezwängt wurde. Bateman ist schnell, besitzt einen großen Catch-Radius und ist ein gut ausgebildeter Route Runner. Er hat ein Problem mit Concentration Drops. Das sollte man ihm aber abgewöhnen können.

Der beste klassische Slot Receiver im Draft ist Elijah Moore. Der ehemalige Rebels Receiver ist schnell, agil und läuft sehr gute Routen. Er ist auch eine große Waffe für Gadget Plays, ist aber nicht abhängig von solchen Manufactured Touches. Wegen seiner Statur und geringen Größe, wird er wohl hauptsächlich im Slot spielen. Mit seinen guten Routen kann er aber auch hin und wieder außen gewinnen.

Wenn ihr noch mehr zu den Wide Receivern der 2021er Draftklasse wissen möchtet, könnt ihr euch noch unsere Receiver-Folge (Episode 7) im Purple Draft Talk anhören.

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